James Damore verklagt Google nach Kündigung wegen Sexismus

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Damore wurde in Folge von Google gefeuert. Nun geht der ehemalige Entwickler juristisch gegen Google vor.

2017 veröffentlichte der ehemalige Google-Entwickler James Damore ein Memo, in dem er die Kultur seines Arbeitgebers kritisierte.

Los Angeles - Ein von Google wegen sexistischer Äußerungen gefeuerter Software-Entwickler hat den IT-Konzern verklagt. Ihr Mandant James Damore und andere würden diskriminiert wegen ihrer "konservativen politischen Ansichten", weil sie Männer seien und kaukasischer Herkunft. Weiße Männer mit konservativen Ansichten würde demnach bei Google benachteiligt, heißt es in der vonTechcrunch hochgeladenen Klageschrift, die bei einem Bundesbezirksgericht in Nordkalifornien eingereicht wurde.

Sie würden deshalb "geächtet, schlecht gemacht und bestraft". Google bediene sich illegaler Quoten bei der Einstellung von Mitarbeitern, um einen bestimmten Prozentanteil von Frauen und Minderheiten zu erreichen. Dies geschah, nachdem er in einem internen Schreiben den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit angeblichen biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern erklärt hatte. Google begründete die Kündigung damit, dass Damore gegen interne Verhaltensregeln verstoßen und Stereotype weiterverbreitet habe.

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