Handy-Leistung gedrosselt - Vorermittlungen gegen Apple in Frankreich

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Wegen der sogenannte programmierten Obsoleszenz waren Ende Dezember in Frankreich bereits vorläufige Ermittlungen gegen den Druckerhersteller Epson eingeleitet worden.

Der Konzern hatte versichert, er würde "niemals" das Erlebnis der Nutzer absichtlich verschlechtern, um mehr neue Geräte zu verkaufen.

Von Apple inzwischen bestätigte Drosselung sorgte für schlechtere Benchmark-Ergebnisse bei iPhone 7 und 6S (Bild: Geekbench).

HOP-Anwalt Emile Meunier zeigte sich überrascht über den schnellen Beginn von Ermittlungen. "Innerhalb von acht Tagen, das kommt sehr selten vor".

Bei dieser Stufe der Ermittlungen, die einige Monate in Anspruch nehmen kann, werden die Informationen zusammengetragen, die dann eventuell an einen Richter weitergegeben werden, der weitergehende Untersuchungen anordnet. Ein solcher eingebauter Verschleiß ist in Frankreich seit 2015 strafbar.

Französische Verbraucherschützer, die sich gegen die bewusst verkürzte kurze Lebensdauer technischer Geräte einsetzen, reichten daraufhin eine Klage gegen Apple ein. Bei Apples Umsatz von 229 Milliarden Dollar im Fiskaljahr 2017 könnte das theoretisch bis zu 11,45 Milliarden Dollar entsprechen.

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