Bundesfamilienministerin legt Bericht zum Elterngeld Plus vor

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Mit dem Elterngeld Plus können Mütter und Väter, die in Teilzeit arbeiten, doppelt so lange Elterngeld beziehen. Die Zahl hat sich damit seit der Einführung vor knapp zweieinhalb Jahren verdoppelt. Für immer mehr Eltern ist das ein gutes Modell.

Die Bundesregierung hat heute den von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. Im dritten Quartal 2017 entschieden sich im Schnitt 28 Prozent derjenigen, die Elterngeld beantragten, für das Elterngeld Plus. Vor allem Väter nutzen dieses Angebot. Grundlage des Berichts sind Daten des Statistischen Bundesamtes zur Elterngeldnutzung sowie Ergebnisse einer Befragung von Bezieherinnen und Beziehern von Elterngeld Plus durch das Institut für Demoskopie Allensbach.

Es soll helfen, Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug zu kombinieren. "Es ist kein Geheimnis, dass die Familienarbeitszeit für mich ein wichtiges Projekt ist".

Väter die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbingen möchten, haben mit dem Elterngeld Plus dazu die Möglichkeit. Damit will die SPD Eltern oder angehörige Pflegebedürftiger unterstützen, die ihre Arbeitszeit reduzieren.

Spitzenreiter beim Elterngeld Plus ist dem Bericht zufolge Thüringen mit 38,5 Prozent der Väter und Mütter, die Elterngeld beantragt hatten.

Das Elterngeld Plus beträgt mindestens 150 Euro, höchstens 900 Euro. Es folgen Rheinland-Pfalz und Bremen. Der familienpolitische Sprecher Marcus Weinberg (CDU) betonte aber auch, dass unterschiedliche Lebensmodelle der Familien berücksichtigt werden müssten. Der Bericht zeigt: "Die neuen Familienleistungen kommen gut bei den Eltern an und sie wirken".

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