Berichte: Fünf Tote durch Schlammlawinen in Kalifornien

Einstellen Kommentar Drucken

"Das ist die Autobahn 101 in meiner Nachbarschaft", schrieb sie zu dem Foto von einer schlammbedeckten Straße. Der Highway ist eine wichtige Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco.

Nach Angaben der Polizei im Bezirk Santa Barbara am Dienstagabend (Ortszeit) wurden mindestens 25 Menschen verletzt, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Rund 300 Personen sassen in einem Canyon fest. Auslöser war Medienberichten zufolge selten heftiger Regen.

Am Dienstag hatte ein schwerer Sturm die Region getroffen - dieselbe, in der erst vor wenigen Wochen verheerende Waldbrände gewütet hatte.

Die Leichen seien am Dienstag bei Rettungseinsätzen in Montecito nordwestlich von Los Angeles im Matsch und Schutt gefunden worden, sagte Dave Zaniboni von der Feuerwehrbehörde des Bezirks Santa Barbara. Gebäude wurden von Wasser und Geröll mitgerissen. Durch den entstandenen Kahlschlag konnte der Boden die Wassermassen nun nicht mehr aufnehmen.

Einsatzkräfte retteten Dutzende Bewohner aus ihren Häusern, dabei kamen auch Hubschrauber zum Einsatz. Mehr als 20 Menschen wurden nach ihren Angaben als vermisst gemeldet. Damals gab in der Stadt La Conchita ein Hügel nach.

Die Bilanz der Toten ist damit schon grösser als beim grossen kalifornischen Erdrutsch vom 10. Januar 2005, bei dem zehn Personen starben. La Conchita ist vom Ort des derzeitigen Schlammlawinen-Unglücks nur rund 32 Kilometer entfernt.

Comments