Update verursacht gravierende Probleme: Microsoft stoppt Meltdown-Patch für Windows

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Der Patch gegen die Sicherheitslücke Spectre, die auch AMD-Systeme betrifft, führte allerdings dazu, dass Windows-PCs mit AMD-Prozessor zum Teil nicht mehr starten - in den Foren häufen sich die Meldungen betroffener User. In dieser gibt man AMD die Schuld daran, dass die Updates AMD-Systeme lahmlegen. Demnach liefern einige AMD-Chips falsche oder unvollständige Informationen über ihre eigenen Spezifikationen.

Nachdem in der letzten Woche die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre öffentlich wurden, hagelte es Sicherheitsupdates von vielen Herstellern.

Es gibt weiterhin keine Informationen darüber, welche AMD-Chips konkret betroffen sind. Einige Chipsätze von AMD würden von der Dokumentation abweichen, die Microsoft von AMD erhalten habe, als man an den entsprechenden Sicherheitsupdates arbeitete.

Techspot hat sich ein System mit einem Core i3 8100 und dem Mainboard Asus TUF Z370-Plus Gaming angesehen und zunächst ohne Windows-Update, dann mit Windows-Update und danach mit Windows-Update und BIOS-Update getestet. Das könne den einen oder anderen AMD-Nutzer zwar vor den aktuellen Problemen bewahrt haben. Details dazu liefert Microsoft auf seinen Support-Webseiten.

Dieser Schlüssel sollte eigentlich vom Antivirenprogramm gesetzt werden. Der Eintrag sei nötig, da Antivirenprogramme ansonsten nicht unterstützte Anfragen an den Speicher des Windows-Kernels stellen.

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