H&M handelt sich mit Werbung Rassismus-Vorwurf ein

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Für dieses Werbefoto steht H&M in der Kritik. Auch Promis sind über die schwedische Modekette entsetzt.

Toronto. Wegen eines umstrittenen Werbefotos will der kanadische R&B-Musiker The Weeknd (27, "Starboy") die Zusammenarbeit mit der Modekette H&M beenden.

Mit einer rassistisch wirkenden Werbung hat das Modeunternehmen H&M für Empörung gesorgt: Auf der britischen Website des Unternehmens war ein kleiner farbiger Bub zu sehen, der einen Pullover mit der Aufschrift "Cooolest Monkey in the Jungle" ("Coolster Affe im Urwald") trägt. Auch Ex-Tennis-Star Boris Becker zeigte sich auf Twitter erbost.

Der 50-Jährige hatte zuletzt AfD-Politiker Jens Maier angegriffen, nachdem auf dessen Twitter-Account Beckers Sohn Noah als "Halbneger" beschimpft wurde. Rassismus dürfe einfach nicht länger hingenommen werden.

Der Modekonzern H&M zieht ein auf Social Media Kanälen kritisiertes Werbebild zurück und entschuldigt sich. "Wir glauben bei allem, was wir machen, an Vielfalt und Inklusion und werden all unsere internen Strategien überprüfen, um künftige Probleme zu verhindern", hieß es in einem Statement. Man werde das entsprechende Kleidungsstück weltweit aus dem Handel nehmen.

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