Eon beschließt Uniper-Verkauf

Einstellen Kommentar Drucken

Eon werde sich jetzt ganz auf die Kunden "in der neuen Energiewelt" konzentrieren.

Eon hatte vor zwei Jahren angesichts rapide sinkender Gewinne die konventionelle Stromerzeugung und den Energiehandel abgespalten. Der Energiekonzern konzentriert sich jetzt auf die Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Energienetze und Dienstleistungen.

Der Verkauf galt bereits zuvor als sichere Sache. In Deutschland betreibt der Versorger unter anderem große Kraftwerke in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Teyssen ist seit 2004 im Eon-Vorstand und steht diesem seit 2010 vor. Inzwischen gibt es Gespräche zwischen beiden Unternehmen. Schäfer dringt auf eine rechtlich belastbare Vereinbarung mit den Finnen, die es Uniper auf absehbare Zeit erlauben würde, unabhängig eine eigene Strategie zu verfolgen. Damit werde Eon die Beteiligung von 46,65 % an Uniper zu einem Preis von 22 Euro pro Aktie an Fortum veräußern, teilte der ehemalige Uniper-Mutterkonzern mit. Die Annahmefrist läuft am 16. Januar ab. Der Kurs der Uniper-Aktie stand am Montag bei 25,88 Euro. Fortum hatte mehrfach betont, das Angebot nicht erhöhen zu wollen, und zudem mitgeteilt, sich auch mit dem Eon-Anteil begnügen zu können. Fortum erwarte die Erteilung der erforderlichen kartellrechtlichen und sonstigen regulatorischen Freigaben bis Mitte 2018. Die Übernahme bedrohe keine Arbeitsplätze bei Uniper. Der Chef der finnischen Firma Fortum sagt, dass sich die Mitarbeiter keine Sorgen machen sollten. Fortum werde ein langfristiger Investor und zuverlässiger Partner sein.

Comments