Siemens will seine Medizintechniksparte schon im März an der Börse sehen

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MünchenSiemens drückt Finanzkreisen zufolge mit dem milliardenschweren Börsengang seiner Medizintechnik-Tochter Healthineers auf Tempo. Die größte Neuemission in Frankfurt seit der Deutschen Telekom solle noch vor Ostern über die Bühne gehen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Münchner Technologiekonzern wolle sich damit die gute Stimmung an der Börse zunutze machen.

Siemens-Chef Joe Kaeser und Spartenchef Sen scheinen anfangs aber keine breite Platzierung der Aktien anzustreben, sondern zielen als Käufer der ersten Healthineers-Tranche auf Großinvestoren, allen voran auf Staatsfonds. Nun will das Unternehmen vom freundlichen Börsenumfeld profitieren und den Börsengang bereits vorverlegen. Obwohl Siemens nur einen Minderheitsanteil abgeben möchte, könnte das Emissionsvolumen bis zu 10 Milliarden Euro erreichen. "Der Vorteil wäre, dass damit Anker-Investoren gewonnen wären". Insgesamt wird der Wert von Siemens Healthineers auf bis zu 40 Milliarden Euro geschätzt.

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