Intel-Core-Chips mit AMD-Grafik offiziell angekündigt

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Die Core-i5- und i7-Chips sind die ersten Resultate der im November 2017 angekündigten Partnerschaft der beiden Unternehmen. Bei den beiden leistungsstärksten Kaby-Lake-G-Chips wird auf die RX Vega M GH (Graphics High) gesetzt, die 24 Compute Units und damit 1536 Shader-Einheiten mitbringt. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den fünf Prozessoren sind daher zum einen die vordefinierte CPU-Taktrate, zum anderen die Art der zusätzlich auf der Trägerplatine sitzenden Radeon-GPU. Die Vega-Grafikfamilie soll noch 2018 durch neue Mobile-GPUs erweitert werden. Die TDP für den Intel Core i7-8809G samt Vega GPU beträgt 100 Watt. Das Spitzenmodell ist der i7-8809G mit einem acht Megabyte großen L3-Cache, der standardmäßig eine Geschwindigkeit von 3,1 GHz erreicht und im Turbo-Modus 4,2 GHz schnell wird; zudem kann er von seinem Nutzer frei übertaktet werden.

Neben dem Prozessor und der AMD RX Vega M GPU besitzt jede Einheit ausserdem 4 Gigabyte VRAM. Der Core i5-8305G wartet mit einem Basistakt von 2,8 Gigahertz und bis zu 3,8 Gigahertz Turbo-Frequenz auf. Zur CES konkretisiert Intel nun die Einzelheiten rund um die geplanten Chips. Der neue HBM2-Grafikspeicher ist ideal für die neue Lösung, weil er platz- und energiesparender ist als der bisher übliche GDDR5-Speicher. Dort sollen sie die Fertigung sehr flacher und dennoch leistungsfähiger Laptops ermöglichen, die genug Performance liefern können, um aktuelle PC-Spiele in Full-HD und mit hohen Details ruckelfrei wiedergeben zu können. Intel selbst verbaut die Prozessoren mit AMD Radeon Vega M Grafikeinheit darüber hinaus in zwei neuen Mini-PCs mit den Bezeichnungen NUC8i7HVK und NUC8i7HNK. Diese sowie neue Notebooks diverser Hersteller, die die Prozessoren nutzen, werden im Laufe der kommenden Monate im internationalen Handel erscheinen.

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