Byton hat Elektropower für 45.000 Dollar

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Der Preis soll bei 45 000 Dollar liegen. "Wir wollen ein Integrator von Technologie sein", statt sie selber zu entwickeln, sagte Breitfeld.

Das Auto identifiziert den Fahrer über Gesichtserkennung. Ein Markenzeichen des Wagens ist ein großer gebogener Touchscreen im Cockpit. Das "Auto der Zukunft "sei eher ein Computer auf Rädern, ausgestattet mit einem Panoramabildschirm zur Steuerung des Wagens ebenso wie zur Unterhaltung der Insassen". Steuern lasse es sich unter anderem mit dem digitalen Assistenzsystem Alexa von Amazon, mit Gesten und Berührungen. Dadurch sollen auch die Einstellungen unter anderem mit Hilfe künstlicher Intelligenz personalisiert werden. China ist mit massiver staatlicher Förderung zum wichtigsten Markt für Elektroautos geworden. Die Technik dafür soll von einem Partner kommen. Byton sei von Anfang an als Weltmarke ausgerichtet: Schließlich würden iPhones auch in China produziert, auch wenn sie in Kalifornien entworfen werden. Neben reichlich Leistung und langstreckentauglicher Reichweite stehen bei dem SUV-Crossover Autonomes Fahren der Stufe vier, Digitalisierung und Konnektivität im Mittelpunkt. Bei BMW waren auch Designer Benoit Jacob, Marketingchef Henrik Wenders sowie der Mitgründer und Byton-Präsident Daniel Kirchert.

Für die Serienversion seines Erstlingswerks verspricht Byton Selbstfahr-Technik der Stufe vier, die durch diverse Kameras, Sensoren, Radare und Laser ermöglicht wird.

Las Vegas. Nicht auf einer Autoshow, sondern auf der Elektronikmesse (CES) in Las Vegas präsentieren Autohersteller mittlerweile ihre neuesten Modelle. Und Breitfeld ist sich seiner Herausforderer-Rolle bewusst: "Wir müssen da schon unseren Respekt behalten". Aber eine endgültige Entscheidung darüber werde von verschiedenen Faktoren wie auch der Regulierung in verschiedenen Regionen abhängen. Der 2019 kommende vollelektrische große Premium-SUV wird zunächst in zwei Ausführungen angeboten: Mit Heckmotor und 200 kW (272 PS) Leistung sowie als Allrader mit jeweils einer E-Maschine vorne und hinten mit zusammen 350 kW (476 PS) Leistung. Inzwischen kämpft sie mit Problemen auf breiter Front, die Zukunft scheint ungewiss. Unter den Investoren von Byton sind unterdessen zwei chinesische Schwergewichte mit tiefen Taschen: Der Internet-Riese Tencent und der iPhone-Auftragsfertiger Foxconn.

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