Vierschanzentournee für Freitag beendet

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Nach seinem Sturz am Donnerstag muss der Gesamtweltcup-Führende bei der letzten Etappe der Vierschanzentournee am Boden bleiben. "Aktuell macht Skispringen keinen Sinn für mich", sagt Freitag laut einer Aussendung des deutschen Skiverbandes. Aufgrund der Prellungen kann ich weder in die Anfahrtshocke gehen, noch dynamisch einen Sprung auslösen. Der Deutsche konnte nach seinem Sturz in Innsbruck am Freitag nicht zur Qualifikation in Bischofshofen antreten und verpasst damit auch den dortigen Schlussbewerb der Traditionsserie. In seiner neuen Wahl-Heimat Oberstdorf soll er nun für die anstehenden großen Herausforderungen wieder fit gemacht werden.

Zwei Wochen vor der Skiflug-WM in Oberstdorf und gut fünf Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang droht der lädierte Freitag damit auch, seine Führung im Weltcup an Kamil Stoch zu verlieren.

"Das ist zwar bitter, aber da es in dieser Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören", erklärte der dreifache Saisonsieger. Damit war auch seine Chance auf den Gesamtsieg geplatzt. "Daher befolge ich die Empfehlung unseres Teamarztes und lege erst mal eine Pause ein".

Der 26-jährige Freitag kam am Bergisel nach einem Sprung auf 130 Meter zu Fall und verzichtete verletzungsbedingt auf den zweiten Durchgang.

"Die Prellungen im Bereich der linken Hüfte schränken die Beweglichkeit in einem erheblichen Maße ein und sind überdies sehr schmerzhaft".

Bereits am Donnerstagabend gab DSV-Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller vorsichtig Entwarnung - demnach hat sich Freitag zumindest keine Knochenbrüche oder andere ernsthaften Verletzungen zugezogen.

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