Tote bei Protesten im Iran

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"Unterdrückerische Regime können nicht ewig bestehen und der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt wird", twitterte Trump. Am Samstag griffen die Proteste, die zuvor in mindestens neun iranischen Städten stattgefunden hatten, auch auf die Hauptstadt Teheran über. Die Proteste richteten sich ursprünglich gegen die hohe Arbeitslosigkeit - aktuell liegt sie bei 12,4 Prozent - und Preissteigerungen, später jedoch auch gegen die Regierung als Ganzes. "Die Welt schaut hin!"

Angesichts heftiger regierungskritischer Proteste in Teheran und anderen iranischen Städten hat US-Präsident Donald Trump die Führung des Landes aufgefordert, die Rechte des Volkes zu respektieren. Dieses sei, was die iranische Führung "am meisten fürchtet neben der großen militärischen Macht der Vereinigten Staaten".

In Videos aus den sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie die Polizei die Studenten auf dem Universitätsgelände auseinandertreibt. Es gebe Hinweise auf eine Beteiligung der Terrormiliz IS. Die Echtheit der Aufnahmen konnte zunächst aber nicht überprüft werden. "Irans Führer haben ein wohlhabendes Land mit einer reichen Geschichte und Kultur in einen wirtschaftlich verdorrten Schurkenstaat verwandelt, dessen Hauptexporte Gewalt, Blutvergießen und Chaos sind". Im Iran gebe es demokratische Kanäle, über die das Volk legitime Forderungen erheben könne, fügte Ghassemi hinzu.

Bei regierungskritischen Protesten in der iranischen Stadt Dorud sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden - das sagte der stellvertretende Gouverneur der Provinz Lorestan, Habibollah Chodschastehpur, am Sonntag im Staatsfernsehen. "Wenn sich die Menschen versammeln wollen, müssen sie eine Genehmigung dafür beantragen". Innenminister Fazli ermahnte die Iraner, nicht an den Protesten teilzunehmen.

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