Atos plant Übernahme von Gemalto

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Gemalto-Aktien legten am Morgen um 33,7 Prozent auf 45,31 Euro zu und notierten damit knapp unter der Atos-Offerte.

Der französische IT-Dienstleister Atos möchte den niederländischen Chipkartenhersteller und Sicherheitsspezialisten Gemalto übernehmen. Wie Atos mitteilt, liegt das Angebot für die Übernahme bei 4,3 Milliarden Euro, oder 46 Euro pro Aktie - rund 36 Prozent mehr als zum Schlusskurs vom Montag. Die Franzosen hatten bereits vor Jahren die IT-Tochter SIS von Siemens Börsen-Chart zeigen übernommen. Durch den Zusammenschluss würde ein führendes Unternehmen bei Cyber-Sicherheit und digitalen Dienstleistungen entstehen, erklärte Atos. Im November sei ein Angebot vorgelegt worden, das bis zum 15. Dezember gültig war. Gemalto habe die Deutsche Bank und J.P.Morgan sowie die Anwaltskanzlei Allen & Overy LLP als Berater hinzugezogen. Man habe die Entwicklung von Gemalto mit Interesse verfolgt und die globale Präsenz des Herstellers, seine starke Kundenbasis und sein großes Portfolio bewundert, sagte Atos-CEO Thierry Breton. Das teilte der französische IT-Dienstleister mit. Geschäftsfelder sind Zahlungstransaktionen mit Worldline, Beratungs- und Technologiedienstleistungen, Systemintegration, Outsourcing, Big Data, Cloud Services und Infrastructure & Data Management.

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