Europa League: Austria muss gegen AEK gewinnen

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So lautet Finks Taktikvorgabe für das "Endspiel" am Donnerstag (19 Uhr, live Puls 4, Sky) um den Einzug ins Sechzehntelfinale.

In der Gruppe D liegt Austria Wien vor dem abschließenden Europa-League-Gruppenspiel gegen AEK Athen am Donnerstag (19 Uhr) nur auf Rang drei. Mit 25.000 Zuschauern wird im Prater-Oval gerechnet.

Aus diesem Punktgewinn schöpft die Austria laut Spielgestalter Raphael Holzhauser auch "extrem viel Mut". Auch finanziell: 1,5 Millionen Euro wäre der Aufstieg in Summe wert.

Es sei schwierig, auf ein Remis zu spielen, sah Fink den psychologischen Vorteil aufseiten der Austria.

Auf die griechischen Fanscharen angesprochen meinte Holzhauser: "Ich hab dort halt ein gutes Spiel gemacht, genauso wie die ganze Mannschaft". Dass die Austria die Athener schlagen könne, habe das Hinspiel bewiesen. Und beim 2:2 im Hinspiel in Athen brauchte es eine Ausnahmeleistung von Austria-Goalie Patrick Pentz, wobei AEK den Ausgleich erst in der 90. Minute gelang.

Pentz war auch zuletzt beim 1:1 gegen Salzburg der Matchwinner. Von der gegen Red Bull eingesetzten Spielanlage mit einer defensiven Fünferkette wird die Rückkehr ins gewohnte Spielsystem erfolgen. Im Sturmzentrum wird wohl Kevin Friesenbichler beginnen. "Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen, nicht alles nach vorne werfen". Fink will sich mit seiner Elf an einem in Griechenland gut bekannten Landsmann orientieren. "Und wir haben 90 Minuten Zeit". Wie Otto Rehakles gesagt hat: "Es wird die kontrollierte Offensive", erinnerte der Ex-Bayern-Profi an Otto Rehhagel, den Europameister-Coach von 2004.

Zuletzt war die Austria im UEFA-Cup 2004/05 im Frühjahr noch dabei, sie stieß damals bis ins Viertelfinale vor. Bei Viktoria Pilsen kassierte die Austria trotz 2:0-Führung mit einem Mann mehr noch eine 2:3-Niederlage. Die Austrianer gelobten damals, daraus lernen zu wollen. Neben ihm stehen aus der damaligen Startelf jedoch nur noch Tarkan Serbest, Dominik Prokop und Felipe Pires in der ersten Formation.

AEK reiste erfolgsverwöhnt nach Wien. Neun Pflichtspiele sind die Athener ungeschlagen. Die Veilchen kamen in ihrem letzten Gruppenspiel im Ernst-Happel-Stadion gegen AEK Athen über ein 0:0 nicht hinaus. "In Österreich werden wir auf Sieg spielen und nicht auf ein Unentschieden", kündigte Rechtsaußen Rodrigo Galo an. In der griechischen Super League ist die Mannschaft von Trainer Manolo Jimenez Tabellenführer vor Titelverteidiger Olympiakos Piräus. Wir wissen, was zu tun ist.

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