Steam - Valve akzeptiert ab sofort keine Bitcoins mehr

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Bislang war es Käufern auf Valves Spieleplattform Steam möglich, ihre Einkäufe auch in Form der Krypto-Währung Bitcoin zu tätigen. Zumindest galt letzteres bis zum gestrigen Tag, da Valve nun offiziell mitgeteilt hat, die Zahlungsmethode über Bitcoins mit sofortiger Wirkung zu streichen. In immer mehr Fällen seien diese Gebühren dann so hoch, dass man weder den Betrag erstatten, noch eine Restzahlung einfordern könne. "Dieser Betrag ist in der letzten Zeit erheblich angestiegen bis zu einem Punkt wo die Diskrepanz enorm war". Im Vergleich dazu betrug diese Gebühr bei der Einführung von Bitcoin auf Steam nur 0,20 US-Dollar.

Valve schließt nicht aus, Bitcoin in Zukunft erneut als Zahlungsmittel zu akzeptieren, wenn die Rahmenbedingungen wieder andere sind. Die hohen Transaktionsgebühren verursachen noch größere Probleme, wenn der Wert von Bitcoin selbst dramatisch abfällt. Der Bitcoin-Wert wird nur für eine kurze Zeit garantiert und falls die Transaktion nicht zeitgerecht abgeschlossen wurde, kann sich der benötigte Betrag für die Bezahlung ändern. Beides führt zu Problemen mit Kunden. Ein Beispiel - Transaktionskosten, die vom Bitcoin-Netzwerk vom Kunden gefordert werden, sind absolut durch die Decke gegangen - knapp 17 Euro pro Transaktion. "Der Wert von Bitcoin unterlag zwar schon immer Schwankungen, aber das Maß hat in den letzten Monaten extrem zugenommen und innerhalb von ein paar Tagen mehr als 25% an Wert verloren". Die Streichung von Bitcoin als Zahlungsmethode ist allerdings auch nicht in Stein gemeißelt.

Steam nimmt keine Bitcoins zur Zahlung von Spielen mehr an.

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