Jeder Zweite erkrankt im Laufe des Lebens an Krebs

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In Anbetracht der alternden Bevölkerung häufen sich die Krebsfälle in Deutschland. Die Ergebnisse der vorliegenden 11. Ausgabe beruhen auf Daten der epidemiologischen Krebsregistrierung bis zum Jahr 2014. Insgesamt haben sich die Überlebensaussichten für Krebspatienten in Deutschland "in den letzten 30 Jahren erheblich erhöht", heißt es in dem Report. Frauen sind nach wie vor am häufigsten von Brustkrebs betroffen, Männer am häufigsten von Prostatakrebs.

Laut statistischen Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) ist die Zahl der Neuerkrankungen bei Männern und Frauen im Zeitraum 2004 bis 2014 um sechs Prozent bzw. neun Prozent gestiegen. Zum derzeitigen Stand schreiben die Autoren, jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranke im Laufe des Lebens an Krebs.

Die Broschüre "Krebs in Deutschland" wird alle zwei Jahre als gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut herausgegeben. Altersbereinigt hat die Zahl der Krebserkrankungen bei Frauen nur um drei Prozent zu- und bei Männern sogar um zehn Prozent abgenommen.

Für das maligne Melanom der Haut (Schwarzer Hautkrebs) sind innerhalb Europas und Deutschlands regionale Unterschiede zu beobachten.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland ist zwischen 2010 und 2030 mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen um mindestens 20 % zu rechnen.

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