Großbritannien May deutet noch keinen Ausweg aus der Brexit-Blockade an

Einstellen Kommentar Drucken

Ein Korrespondent des Blattes twitterte heute, dass die Hoffnungen schwinden, die britische Premierministerin Theresa May werde morgen zu weiteren Beratungen nach Brüssel zurückkehren. Er dokumentiert Zusagen, die May offenbar in den dann abgebrochenen Verhandlungen an die EU gemacht hat. Die britische Premierministerin Theresa May bekräftigte in London lediglich, dass sie in den Gesprächen mit der Europäischen Union eine "harte Grenze" zwischen Irland und Nordirland vermeiden und gleichzeitig die "verfassungsmäßige Integrität" Großbritanniens wahren wolle.

London - Bei den blockierten Brexit-Verhandlungen deutet sich keine Lösung an.

Die EU fordert aber vor einer Zustimmung zur zweite Phase Zugeständnisse in drei zentralen Bereichen: der Zukunft der irisch-nordirischen Grenze, den finanziellen Verpflichtungen Großbritanniens nach dem EU-Austritt und den Bürgerrechten.

Eine Einigung zwischen Großbritannien und der EU auf die "Brexit"-Bedingungen ist einem Bericht der britischen Boulevardzeitung "The Sun" zufolge in dieser Woche nicht zu erwarten".

Ungeklärt ist dabei die Frage, welches Gericht im Konfliktfall zuständig sein wird. Die EU fordert 15 Jahre, die britische Regierung hatte bisher fünf Jahre angeboten. Die nordirische Partei DUP, die Mays Minderheitsregierung stützt, will wiederum nicht akzeptieren, dass in dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland weiter die Regeln des EU-Binnenmarktes gelten. Das sieht die protestantische, unionistische Partei als ersten Schritt hin zu einer von ihr befürchteten Abtrennung Nordirlands vom Königreich und einer Vereinigung mit dem katholischen Irland.

Comments