Easyjet will Lufthansa Konkurrenz machen

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Nach der Air-Berlin-Pleite will der britische Billigflieger Easyjet der Lufthansa neue Konkurrenz auf vier innerdeutschen Strecken machen.

Januar will Easyjet Verbindungen von Berlin nach Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart anbieten, teilte das Unternehmen mit.

Im internationalen Streckennetz ab Berlin-Tegel werden Budapest (14 wöchentliche Flüge), Catania (14 wöchentliche Flüge), Kopenhagen (28 wöchentliche Flüge), Helsinki (14 wöchentliche Flüge), Madrid (14 wöchentliche Flüge), Mailand-Malpensa (14 wöchentliche Flüge), Fuerteventura (2 wöchentliche Flüge), Palma de Mallorca (28 wöchentliche Flüge), Paphos (2 wöchentliche Flüge), Paris-CDG (28 wöchentliche Flüge), Rom-FCO (26 wöchentliche Flüge), Stockholm-ARN (28 wöchentliche Flüge), Tel Aviv (14 wöchentliche Flüge), Zürich (68 wöchentliche Flüge) und Wien (68 wöchentliche Flüge) enthalten sein.

Easyjet freue sich, "mehr Wettbewerb und niedrigere Tarife anbieten zu können, insbesondere auf innerdeutschen Strecken, für die es derzeit nur eine sehr beschränkte Auswahl gibt", sagte der für das Europa-Geschäft zuständige Manager Thomas Haagensen. Das Angebot ist noch vorbehaltlich der kartellrechtlichen EU-Genehmigung zur Übernahme von bis zu 25 Jets der insolventen Air Berlin. "Wenn wir in den nächsten Wochen grünes Licht aus Brüssel bekommen, werden wir die Nummer 1 in Berlin", sagte Haagensen jüngst im Reuters-Interview.

Die Briten planen mit Beginn der Sommersaison ab dem 25. März 2018 weitere Routen ab Berlin-Tegel. Bisher betreibt die Airline zwölf Flugzeuge in Schönefeld nahe Berlin.

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