Unfassbare Attacke in Bochum Mann überfallen, mit Steinen beworfen und danach begraben

Einstellen Kommentar Drucken

Bochum - Ein brutaler Akt der Gewalt erschüttert derzeit ganz Deutschland.

Die unfassbar brutale Attacke hat sich bereits in der Nacht zum 9. November in dem Bochumer Stadtteil Langendreer zugetragen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilt. Anschließend benutzte der Täter große Steine, die auf dem Parkplatz gelagert wurden, um sein Opfer damit zu bewerfen.

Jetzt ist die Kriminalpolizei auf Bilder einer Überwachungskamera gestoßen, die die Tat und den Täter verschwommen zeigen.

In Bochum hat ein Unbekannter einen Obdachlosen fast zu Tode geprügelt und dann versteckt.

"Zudem legte der Täter mehrere Säcke mit Split auf den Mann", so Polizeisprecher Volker Schütte (58).

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen am Tatort an der Ümminger Straße 2 verliefen erfolglos. Als das Opfer reglos am Boden lag, begrub der Täter es unter einer Palette und Steinen - offenbar im Glauben, der Pole sei tot!

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei haben nicht zu dem Täter geführt.

Hinweisen zufolge soll der Täter dem 55-Jährigen kurz vor dem Überfall über den Parkplatz gegenüber der "Alten Bahnhofsgasse" gefolgt sein. Danach flüchtete der Unbekannte. Er soll einen 55-jährigen Mann überfallen haben. Der Mann war stark unterkühlt und hatte sich mehrere Rippenbrücke zugezogen. Gegen 3.50 Uhr gelang es ihm schließlich, Hilfe zu rufen. Mehrere Rippen waren gebrochen. "Mittlerweile konnte der 55-Jährige das Hospital wieder verlassen", so Schütte.

Der Tatverdächtige ist zwischen 20 und 30 Jahren, schlank, trägt möglicherweise einen Vollbart und war mit einer auffälligen hellen Jacke bekleidet, deren Schulterbereich und deren Seiten- und Brusttaschen dunkel abgesetzt sind. Kurz vor der Tat kam dem Täter ein Paar auf der Ümminger Straße entgegen. Dieses Pärchen, aber auch weitere Zeugen, die etwas zu dem Drama sagen können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 (Tel.: 0234/ 909 -4106) oder der Kriminalwache (Tel.: 0234/ 909 -4441) zu melden.

Comments