EU beschließt "Schwarze Liste" mit 17 Steueroasen

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Die EU nimmt 17 solcher Oasen ins Visier.

Die EU-Staaten haben sich auf eine "Schwarze Liste" mit 17 Steueroasen geeinigt. Darüber hinaus werde auch an einer grauen Liste gearbeitet von etwa 40 Staaten, die Zugeständnisse gemacht hätten. Sie nutzte demnach für die Einstufung dieselben Kriterien, welche die EU auch für ihre "Schwarze Liste" für Nicht-Mitgliedstaaten verwendet. Nach den Enthüllungen in den sogenannten Panama Papers sowie den Paradise Papers über Firmengeflechte und Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen hatte die Debatte in der EU an Fahrt gewonnen. Sanktionen sind vorerst nicht vorgesehen - die EU setzt auf die Prangerwirkung durch die Aufnahme in die Liste.

Die Abgeordenten Jeannine Rösler und Karen Larisch saßen Mitte November bei einer Protestaktion der Fraktion Die Linke vor dem Landtagsitz von Mecklenburg Vorpommern im Schloss von Schwerin. Mit der Aktion fordern die Politiker wirksame Maßnahm

Die EU-Länder beraten seit Monaten über die Einführung einer Liste von Ländern, die Steuertrickser unterstützen.

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