Deutsche Bank benennt Vermögensverwaltung um

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Der Name Deutsche Asset Management (Deutsche AM), wie die Geldanlage-Sparte offiziell noch heißt, tritt in den Hintergrund und wird schließlich ganz verschwinden.

Die künftig eigenständig agierende Vermögensverwaltung der Deutschen Bank will zwar auch durch Zukäufe wachsen. "Wir haben keine Pläne für transformatorische Deals, wir schauen uns nach ergänzenden Zukäufen um", sagte Nicolas Moreau, Chef der Deutschen Asset Management und Vorstandsmitglied der Deutschen Bank.

Deutsche Asset Management führt DWS als globale Dachmarke ein Neue globale Marke baut auf den Wurzeln der Deutschen Asset Management auf und steht für Stabilität, eine starke Erfolgsbilanz und langfristige Werte Erfahrenes Führungsteam und Governance-Struktur unterstützen Wachstumsstrategie Die Deutsche Asset Management ("Deutsche AM") hat heute bekannt gegeben, DWS als neue globale Dachmarke einzuführen.

Die Umwandlung in eine GmbH & Co. Der ehemalige Axa-Manager lenkt die Deutsche-Bank-Tochter seit gut einem Jahr; er wird wie sein Team weiter im Amt bleiben.

Aufsichtsratschef der neuen Gesellschaft, deren Teil-Börsengang die Deutsche Bank im Frühjahr beschlossen hatte, soll Karl von Rohr werden. Bestehen wird der künftige Aufsichtsrat aus zwölf Mitgliedern, davon gemäss den rechtlichen Vorgaben für Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaA) vier Vertretern der Arbeitnehmer. Grosse Übernahmen strebt die Deutsche Asset Management aber nicht an.

Rund 900 der weltweit etwa 3800 Mitarbeiter kümmern sich in 17 Ländern direkt um die rund 600 geschlossenen und offenen Fonds. Darunter sollen alle Geschäftsbereiche der Vermögensverwaltung laufen: Geschäft mit institutionellen und privaten Kunden, aktives und passives Fondsmanagement und alternative Anlagen.

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