Verdächtiges DHL-Paket erreicht Thüringer Staatskanzlei

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Erneut ist ein DHL-Paket mit möglicherweise explosivem Inhalt aufgefallen. Der oder die Täter wollten damit den Paketdienst DHL erpressen. Auch in Sondershausen in Thüringen sorgte eine verdächtige Briefsendung für einen Großeinsatz.

Wie Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) in Erfurt mitteilte, seien Mitarbeiter der Staatskanzlei auf das Paket aufmerksam geworden. Die Polizei sagte nach erster Vorprüfung, in dem Paket sei möglicherweise eine Wurfgranate. Es handele sich um einen ernst zu nehmenden Vorfall. Ob sie scharf und explosionsfähig ist, müsse erst durch weitere Untersuchungen geklärt werden.

Uhr: Die DHL-Packstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße in Potsdam - hier wurde die Paketbombe aufgegeben. Laut Angaben der Ermittler war die Bombe hochgefährlich: Wäre das Paket explodiert, hätte dies schwerste Verletzungen zur Folge gehabt, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter am Sonntag.

Das Paket sei am Freitagnachmittag zugestellt worden und habe bis Montag in einem Regal gelegen.

In Sondershausen, rund 60 Kilometer nördlich von Erfurt, ging am Montag eine weitere verdächtige Briefsendung ein.

Laut "Bild" wurde auch im Landratsamt des Kreises Sondershausen (Thüringen) ein verdächtiger Brief entdeckt. Ein Gebäudeteil des Landratsamtes wurde evakuiert. Zudem seien Mitarbeiter isoliert worden, die mit dem Brief in Berührung kamen.

Einen Zusammenhang mit dem Potsdamer Paket wollte Ramelow jedoch nicht herstellen.

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