Macron und Tsipras drängen Schulz zu großer Koalition

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Auf Drängen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schwenkten Schulz und die SPD-Spitze jedoch um und zeigten sich gesprächsbereit.

Berlin. Der SPD und ihrem Chef Martin Schulz stehen bei ihrem kommenden Parteitag heftige Auseinandersetzungen über eine mögliche Regierungsbeteiligung bevor.

Düsseldorf (nex) - Nach der wochenlangen Hängepartei bei der Regierungsbildung in Deutschland würde Europa nach Einschätzung des EU-Haushaltskommissars Günther Oettinger allein schon durch die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wieder Vertrauen in die Stabilität der Bundesrepublik fassen. Inzwischen ist die SPD aber zu Gesprächen mit der Union bereit, hat sich aber nicht auf eine Neuauflage der großen Koalition festgelegt. Er habe kein Problem damit, wenn man das als Fehler bezeichne, sagte er dem Spiegel. "Politik ist ein dynamischer Prozess, und Parteien wie die SPD müssen sich dann auch auf neue Lagen einstellen".

Die SPD hält sich bislang alle Optionen offen.

Die Fortsetzung der großen Koalition sei die einzige verbliebene Möglichkeit, das zu erfüllen, wenn man Neuwahlen vermeiden möchte.

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