Berlinale: Start mit Animationsfilm von Wes Anderson

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Nun wurde das von Wes Anderson inszenierte Stop-Motion-Abenteuer Isle of Dogs - Ataris Reise als Eröffnungsfilm des bis zum 25.02.2018 andauernden Filmfestivals angekündigt. Schon mit "Grand Budapest Hotel", der den Großen Preis der Jury erhielt, durfte er im Jahr 2014 das Festival eröffnen, und auch mit "Die Royal Tenenbaums" (2002) und "Die Tiefseetaucher" (2005) ging er in den Wettbewerb.

Anderson ist ein häufiger Gast auf der Berlinale.

"Ich freue mich sehr, dass Wes Anderson wieder den Berlinale-Wettbewerb eröffnet". In einer Petition hatten 79 Regisseure, darunter Fatih Akin, Volker Schlöndorff und Maren Ade, eine Neuausrichtung und Verschlankung der Berlinale gefordert - und indirekt auch Kritik an Kosslick geübt, dessen Vertrag 2019 ausläuft.

Mai läuft "Isle of Dogs" in den deutschen Kinos an. "Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots". Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird. Bei den berühmten Gesichtern hinter den Sprechrollen wie Scarlett Johansson, Bryan Cranston, Edward Norton oder Bill Murray kann davon ausgegangen werden, dass die Eröffnungsgala der kommenden Berlinale einige Stargäste erwarten wird.

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