Trump erwägt Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

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Das berichtet die israelische Tageszeitung Haaretz.

Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Trump stehe unmittelbar vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels. Offen sei demnach weiterhin, ob auch die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt wird.

Der Botschaftsumzug könnte auch "von Terroristen ausgenutzt werden, um Wut, Frustration und Verzweiflung zu schüren, um so ihre Ideologien zu verbreiten".

Da der endgültige Status der Stadt erst in Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern geklärt werden muss, erkennt die internationale Gemeinschaft Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt an. Die Palästinenser wollen im arabischen Ostteil der Stadt, den Israel 1967 besetzt und später annektiert hatte, die Hauptstadt eines unabhängigen Staates ausrufen.

Sollte US-Präsident Trump das tun, würde er den Friedensprozess im Nahen Osten völlig zugrunderichten, sagte ein Berater von Palästinenserpräsident Abbas.

Jedoch sei eine Verlegung der Botschaft unter den gegenwärtigen Bedingungen schädlich.

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