Pisa-Studie: Deutsche Schüler gut in Teamarbeit

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Im internationalen Vergleich zeigen 15-jährige Schüler bei den Sozialkompetenzen hierzulande bessere Leistungen als in vielen anderen OECD-Ländern, wie eine von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Berlin veröffentlichte Pisa-Erhebung zeigt. In Deutschland wurden knapp 2.000 Schüler getestet. Basis ist die Pisa-Studie von 2015.

Zusätzlich wurden damals bei einem Teil der Schüler die Fähigkeiten bei der gemeinsamen Problemlösung geprüft. Etwa 125.000 15-Jährige machten den Test, darunter rund 1900 Jugendliche in Deutschland. Bei den Testaufgaben mussten sich die Schüler zur Lösung bestimmten Aufgaben aufeinander abstimmen und zusammenarbeiten. Deutschland rangiert zwischen dem 10. und 14. Platz - ähnlich gut wie die USA, Großbritannien und Dänemark. Japan liegt allerdings mit 552 Punkten noch deutlich weiter vorn.

Mehr als ein Achtel (13 Prozent) der Schüler in Deutschland erreicht die höchste Kompetenzstufe beim Problemlösen im Team - im OECD-Durchschnitt sind es nur 8 Prozent. Der Anteil derjenigen deutschen Neuntklässler, die in der Teamarbeit eher schlecht abschneiden, liegt bei 21 Prozent - das ist ein vergleichsweise geringer Wert.

Die Frage, wie die Team-Kompetenz verbessert werden kann, lässt sich laut Schleicher nicht so leicht beantworten.

PISA ist der weltweit wichtigste Schulvergleichstest. Zugleich schnitten aber knapp ein Fünftel nur unter der Stufe zwei ab, bei einem OECD-Durchschnitt von 28 Prozent. Kern von PISA sind die Kompetenztests für Naturwissenschaften, Mathematik und Leseverständnis, hier wurde die jüngste Auswertung bereits vor knapp einem Jahr veröffentlicht.

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