Anti-Terror-Razzia: Festnahmen auch in Niedersachsen

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Schlag gegen mutmaßliche ISIS-Terroristen in vier Bundesländern!

Aktualisiert um 10.29 Uhr. Es wurden Mobiltelefone, Laptops und Unterlagen beschlagnahmt. Das haben die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt bestätigt. Acht Wohnungen wurden durchsucht. Laut einer Stellungnahme des Landeskriminalamts Hessen hat die Polizei mit einem Großaufgebot von 500 Polizeibeamten acht Wohnungen in Hannover, Kassel, Essen und Leipzig durchsucht.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um Syrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main wirft ihnen vor, Mitglieder des Islamischen Staats zu sein. Die Anschlagsplanung soll aber noch nicht abgeschlossen gewesen sein.

Vier der Beschuldigten halten sich seit September 2014 als Asylantragsteller in Deutschland auf, die anderen beiden seit August und September 2015. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Im Februar wurde auch in Göttingen bei einer Großrazzia ein 22-jähriger Terrorverdächtiger festgenommen.

Von Flüchtlingen bekommen die Ermittler Hinweise: Mehrere IS-Terroristen aus Syrien sollen sich unter falschem Namen nach Deutschland eingeschlichen haben.

Erst im März hatte es in Northeim einen großangelegten Terror-Einsatz gegeben. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass die Festgenommenen untereinander vernetzt waren und offenbar eine radikalislamische Einstellung hatten.

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