Siemens hofft bei Jobabbau auf Kompromisse

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Unter dem Motto "Wir umarmen unser Werk" versammelten sich nach Angaben der IG Metall rund 800 Beschäftigte an dem Standort im Stadtteil Moabit.

"Sollte der Vorstand bei seinen Plänen bleiben, werden wir mit den uns als Gewerkschaft zur Verfügung stehenden Mitteln weitermachen", sagte Aufsichtsrat und IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner der Süddeutschen Zeitung am Montag. Siemens will wegen schlechter Geschäfte in der Kraftwerks- und Antriebstechnik allein in Berlin 870 Stellen streichen.

Die Standorte Leipzig und Görlitz sollen geschlossen werden.

Der Siemens-Konzern setzt beim geplanten Abbau Tausender Jobs in Deutschland auf Kompromissbereitschaft der Arbeitnehmervertreter. Dazu sagte Kerner: "Wir werden dann mit der Siemens-Führung über die Schließungspläne verhandeln, wenn diese zurückgenommen werden". Betriebsbedingte Kündigungen will der Konzern vermeiden.

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