Briten machen Tempo bei selbstfahrenden Autos

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Der Ausstieg aus der Europäischen Union ist beschlossene Sache, doch die Folgen für die britische Wirtschaft sind noch nicht absehbar.

Jaguar Land Rover testet laut BBC bereits selbstfahrende Autos in Coventry, doch in den Wagen sitzt immer Mensch, der im Notfall eingreifen kann. Ab 2021 soll ihre Zulassung dann ohne Einschränkung möglich sein.

Dieser Vorstoß ist einzigartig in Europa. Das teilte das britische Finanzministerium britischen Medien mit.

Bereits im Oktober hatte der britische Verkehrsminister John Hayes eine Gesetzesvorlage präsentiert, die große Tankstellen dazu verpflichtet, Ladestationen für Strom einzurichten. Im Februar 2016 kündigte die britische Regierung an, acht Projekte im Bereich autonomes Fahren mit 20 Millionen Pfund fördern zu wollen. "Wir wollen das Vereinigte Königreich zum besten Ort der Welt für moderne Mobilität machen", hatte Hayes bei der Vorstellung des neuen Gesetzes gesagt. Der Kauf von E-Autos soll demnach bezuschusst werden. Weitere 160 Millionen Pfund sind für das schnelle Mobilfunknetz 5G gedacht. Sie sollen Firmen zugutekommen, die Systeme zur künstlichen Intelligenz, kurz KI, entwickeln. Da Fahren ohne Fahrer ohne ein superschnellen Mobilfunk nicht funktionieren würde, soll auch die passende digitale Schlüsseltechnologie, sprich das G5-Mobilfunknetz, im Königreich ausgebaut werden.

Millionen Pfund (knapp 180 Millionen Euro) zur Verfügung stellen.

Die Maßnahme ist nur eine von vielen, mit denen sich das Land für die Zeit nach dem Brexit rüsten will. Torie-Finanzminister Philip Hammond werde die neuen Vorgaben zum autonomen Fahren am Mittwoch in seiner Rede zum Staatshaushalt vorstellen, berichtet unter anderem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mit Bezug auf die französische Nachrichtenagentur AFP. Weil Großbritannien da vorn mit dabei sein will, sollen diese und weitere Technologien in den kommenden Jahren mit Millionensubventionen gefördert werden.

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