Deutlich weniger Baugenehmigungen für Wohnungen

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis September 2017 der Bau von insgesamt 256 800 Wohnungen genehmigt. Davon entfielen 225.900 (-4,8 %) auf Wohnungen in neu errichteten Gebäuden.

Gegen den allgemeinen Trend lagen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 0,9 Prozent beziehungsweise 1160 Einheiten im Plus.

Wiesbaden Trotz hoher Nachfrage in den Ballungsgebieten wurden in Deutschland in den ersten drei Quartalen deutlich weniger Wohnungen genehmigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Baugenehmigungen für Ein- (-5,7 %) und Zweifamilienhäuser (-0,6 %) sind hingegen rückläufig. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen sind stark gesunken (- 40,9 % beziehungsweise - 7 500 Wohnungen). Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude blieb von Januar bis September 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert bei 159,4 Millionen Kubikmeter, teilten die Statistiker weiter mit. Hierbei gab es einen leichten Anstieg der Genehmigungen bei den nichtöffentlichen Bauherren (+ 0,9 Prozent), während die Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren zurückgingen (– 8,4 Prozent).

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