Buffett zieht sich bei IBM weiter zurück

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2012 erkannte die Investorenlegende frühzeitig das Potenzial von Netflix und konnte binnen nur drei Jahren die Traumrendite von 1200 Prozent einfahren. Warren Buffett zieht sich weiter aus dem IT-Riesen zurück. Warren Buffett sammelte über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway im Frühjahr 2016 erste Apple-Aktien buchstäblich zu mehrjährigen Tiefstkursen bei um die 90 Dollar ein. Während Starinvestorkollege Carl Icahn im April 2016 seine Apple-Anteile im Wert von mehreren Milliarden Dollar verkauft hatte, war Buffett in den Monaten zuvor bei dem iPhone-Hersteller eingestiegen - und wurde mit einem kräftigen Kursanstieg belohnt.

Ist für Buffett nach dem überraschend massiven Kurszuwächsen in relativ kurzer Zeit nun der Augenblick gekommen, um Kasse zu machen und üppige Milliardengewinne einzustreichen? Seine Weigerung bei Technologiefirmen einzusteigen war fast schon legendär. Die klare Antwort lautet: Nein! Im abgelaufenen dritten Quartal hat der Investor über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Millionen IBM-Anteile im Wert von einigen Milliarden US-Dollar verkauft und seine Anfang 2016 gestartete Beteiligung an Apple dafür kräftig ausgebaut. Die Apple-Aktie hat nachbörslich ebenfalls leicht nachgegeben - und zwar um 0,9 Prozent auf 169,83 Dollar. Buffett hatte im Mai bekanntgegeben, sich teilweise bei IBM zurückgezogen zu haben.

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