Beteiligung an Deutscher Bank

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Am Mittwoch wurde bekannt, dass der US-Finanzinvestor Cerberus einen Anteil von mindestens drei Prozent an der Deutschen Bank übernommen hat. Im Juli stieg der Investor mit gut 5 Prozent bei der Commerzbank ein. Damit zählen die Amerikaner nun bei beiden Häusern zu den größten Aktionären.

"Ich warne davor, die ganze Fusionsdiskussion erneut loszutreten", so Speich. Die Aktien beider Häuser reagierten positiv. Dabei nimmt das Heimatgeschäft eine zentrale Rolle ein.

Der Fondsmanager Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment hat die Beteiligung von Cerberus an der Deutschen Bank begrüßt. Der Investor gilt auch als Interessent an der HSH Nordbank. Am Vortag war über eine Stimmrechtsmitteilung bekanntgeworden, dass sich Morgan Stanley über Finanzinstrumente knapp sieben Prozent an der Deutschen Bank gesichert hat. Da Investmentbanken üblicherweise im Kundenauftrag handeln, hatte das die Frage nach dem Einstieg eines aktivistischen Investors aufgeworfen. Er hat seine Zentrale in Bötzingen.

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