Tote bei Luftangriffen auf Markt im Norden Syriens

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Mindestens 53 Zivilisten sind am Montag im Nordwesten Syriens nach Angaben von Aktivisten bei Luftangriffen getötet worden. Darin sind mehrere Tote zu sehen, zahlreiche zerstörte Häuser sowie Menschen, die in Panik umherrennen. Der Markt in Atareb, westlich von Aleppo, sei mindestens dreimal getroffen worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Atareb befindet sich in einem Gebiet, das eigentlich durch ein Deeskalationsabkommen geschützt ist. Den Vertrag hatten Russland, der Iran und die Türkei im Mai geschlossen. Die Organisation steht den syrischen Regierungsgegnern nahe. Sie stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien, ihre Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Demnach war zunächst unklar, ob der Angriff vom syrischen Militär oder von Russland geflogen wurde.

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