Rentenbeitrag sinkt - Renten steigen 2018 wohl um 3 Prozent

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Das Rentenniveau wird angesichts der älter werdenden Gesellschaft ohne Gegensteuern sinken. Die Renten steigen wohl um 3 Prozent. Im kommenden Jahr könne der Beitragssatz um 0,1 Prozent auf 18,6 Prozent gesenkt werden.

Im Jahr darauf werde der Beitrag voraussichtlich wieder auf das aktuelle Niveau von 18,7 Prozent angehoben werden müssen, sagte der Vorsitzende des Bundesvorstandes, Alexander Gunkel, am Dienstag in Würzburg.

Grund für die positiven Rentenfinanzen sind die gute Konjunktur und Beschäftigungslage. Bis zum Jahr 2022 könnten die Rentenbeiträge dann voraussichtlich stabil bleiben. 2023 dürfte er wieder auf 18,7 Prozent steigen. Bis 2031 sollen die Renten demnach um insgesamt 36 Prozent und jährlich im Schnitt um 2,2 Prozent steigen.

2024 wird eine Steigerung auf 19,8 Prozent vorausgesagt.

Rentenerhöhungen werden von der Bundesregierung beschlossen und auch der Bundesrat muss zustimmen.

Es sei unverantwortlich, "dass die Jamaika-Parteien mit der Gründung einer Kommission bis 2019 die Lösung des Problems wachsender Altersarmut auf die lange Bank schieben wollen".

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