Henkel steigert Umsatz und EBIT, erhöht Ausblick für Gewinn je Aktie

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Der Persil- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel hat im dritten Quartal mehr verdient - auch wegen eines starken Geschäfts mit Klebstoffen. Analysten hatten indes noch höhere Zuwächse prognostiziert. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,12 Milliarden Euro und einem bereinigten Ebit von 907 Millionen Euro gerechnet. Fürs Gesamtjahr hat Henkel den Ausblick für den bereinigten Gewinn je Vorzugsaktie angehoben, behält aber Prognosen für Umsatz und bereinigte EBIT-Marge bei und erwartet zunehmend negative Währungseffekte.

Bei den für den insgesamt für Henkel guten Zahlen schneidet der Bereich Schönheitspflege am schlechtesten ab. Der Umsatz ging in der Sparte auf 941 Millionen Euro zurück, der bereinigte operative Gewinn stieg nur wenig um 0,5 Prozent.

Weniger rund lief es bei Henkel im Kosmetikgeschäft. Vorstandschef Hans Van Bylen rechnet allerdings mit weiter schwierigen Marktbedingungen.

Was er unter anderem damit meinte, wurde im Oktober deutlich: Henkel trennte sich vom Chef der Schönheitssparte Pascal Houdayer. "Wir haben Maßnahmen ergriffen, um das zu verbessern", sagte er damals bei einer Telefonkonferenz. Zuvor war Henkel-Chef Van Bylen für diese Sparte selbst zuständig.

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