Wegen übler Gerüchte - Neymar bricht auf Pressekonferenz in Tränen aus

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Die volle Rückendeckung von Teamchef Tite hat den brasilianischen Fußball-Superstar Neymar am Freitag zu Tränen gerührt. Okay, er lebt am Rande von Paris. Und sein Arbeitgeber, der französische Erstligist Paris Saint-Germain, hat für ihn nicht nur 222 Millionen Euro Ablöse an den FC Barcelona überwiesen, sondern stattet den Stürmer zudem mit einem Gehalt aus, das ihm erlauben würde, sich täglich ein von Alain Ducasse kredenztes 400-Euro-Menü als Abendbrot liefern zu lassen. "Und ich kann nur Gutes berichten". Er erschien freiwillig zum Medientermin, weil er die Wahrheit erzählen wollte.

Lille. "Ich habe keine Probleme bei PSG. Ich war glücklich, als ich Barcelona verließ und ich bin jetzt glücklich". Aber sie erfinden Geschichten, die nicht wahr sind", sagte Neymar: "Ich habe keine Probleme mit Edinson Cavani oder mit dem Trainer. Darauf wird so beharrlich herumgeritten, dass Real Madrids Verteidiger Sergio Ramos, darauf angesprochen, sagte, dass eine Verpflichtung Neymars großartig wäre. Nachsatz: "Man müsste halt auch über die Sache mit dem Geburtstag der Schwester verhandeln, hihi". "Falsch!", meinte der Coach. "Ich höre, dass Tite Probleme mit Neymar hat, aber ich habe es satt, das zu hören", erklärte der Teamchef. Denn kaum hatte Tite ausgesprochen, weinte Neymar los, bedankte sich beim Coach, stand auf - und ließ ein ratloses Publikum zurück.

Warum? Die Tränen passen nicht zu einem glücklichen Menschen. "Ich kenne Neymar und seinen Charakter". Zuletzt besuchte er ihn, schaute in der Barca-Kabine bei seinen Ex-Kollegen vorbei und wirkte glücklich. Sie lautete: "Würdet ihr mich zurücknehmen?"

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