Urteil nach Vergewaltigung in Rimini: 16 Jahre Haft

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Der 20-Jährige muss 16 Jahre in Haft und wird anschließend in sein Heimatland, den Kongo, abgeschoben. Grund dafür ist, dass der nun Verurteilte seine Verantwortung zugegeben und sich für ein Schnellverfahren entschlossen hatte. Er und drei noch minderjährige Mittäter hatten Ende August brutale Raubüberfälle auf ein polnisches Touristenpaar und eine peruanische Transfrau verübt und die Frauen mehrfach vergewaltigt.

Der Asylsuchende ist Medienberichten zufolge der einzige Volljährige unter den insgesamt vier Tatverdächtigen. Die mutmaßlichen Täter wurden von ihren Opfern erkannt. Der Kongolese galt von vornherein als Anstifter der Bande, der den jüngeren Komplizen auch Drogen verschafft haben soll. Zusätzlich verurteilte ihn das Gericht in Rimini zu einer hohen Geldstrafe. Da sie minderjährig sind, ist nicht das Gericht in Rimini, sondern das Jugendgericht in Bologna für sie zuständig.

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