Smarter Vibrator nimmt heimlich Sexgeräusche auf

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Am Freitag reagierte die Sexspielzeugfirma Lovense via Reddit auf diese Ansprüche.

Doch nicht zum ersten Mal bringt das vernetzte Liebesspiel nun einen Hersteller in Erklärungsnot: Der per App gesteuerte "Lush"-Vibrator von Lovense hat ein Paar heimlich beim Sex aufgenommen". Die App bietet unter anderem Einstellungen für "Solo Play", "Discreet Public Play" und "Long Distance Play".

Während man sich mit dem Sexspielzeug befriedigte, nahm die App alles auf. Man kann auch zwei Vibratoren synchron arbeiten lassen.

Weniger gut ist aber, dass die App alle Geräusche, die bei der Benutzung des Vibrators entstehen, ohne Wissen der Benutzerin (beziehungsweise des Benutzers) auf dem Smartphone aufzeichnet, wie US-Medien berichten. Die Datei war eine VOLLSTÄNDIGE Audioaufnahme, die sechs Minuten vom letzten Mal enthielt, als ich die App benutzt habe, um den Vibrator meiner Freundin zu steuern. Die Produkte von Lovense sind auch in Deutschland erhältlich.

Bekannt ist zwar, dass man, um die Chatfunktion und andere Features nutzen zu können, einmalig den Zugriff auf das Mikrofon erlauben muss. Allerdings nur für die Chat-Funktion, die in der Lovense-App integriert ist. Doch genau das war der Fall, wie mehrere Benutzerinnen und Benutzer meldeten. Doch das geschah aufgrund eines technischen Fehlers nicht. "Außerdem überschreibt sich die Datei beim Erstellen selbst (es werden keine neuen Dateien erstellt)".

Der Hersteller versucht zu beschwichtigen: " "Was die fragliche Sounddatei betrifft, so wurde bereits bestätigt, dass es sich hierbei um einen kleinen Fehler handelt". Das Unternehmen versichert zudem, dass die Sprachaufzeichnung nur auf dem Smartphone existieren würde und nicht an die Server des Unternehmens übertragen werde.

Mittlerweile hat das Unternehmen laut eigenen Angaben für Android eine fehlerbereinigte Version mit der Versionsnummer 3.0.7 zum Download bereitgestellt. Die Audio-Datei sei angeblich nur temporär und würde automatisch wieder gelöscht werden.

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