Rentenversicherungsbericht Ab Juli 2018 soll es mehr Rente geben

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Der Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung rechnet mit einer Steigerung von 3,09 Prozent im Westen und 3,23 Prozent im Osten. Insgesamt profitieren rund 21 Millionen Rentner in Deutschland von der Anhebung.

Die Renten in Deutschland steigen im nächsten Jahr um mehr als drei Prozent. Juli 2018 wird laut Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2017 der Bundesregierung ein Rentenplus von 3,09 Prozent in den alten Bundesländern erwartet. Die Rentenanpassung erfolgt dann üblicherweise ab 1. Juli. Wegen der boomenden Konjunktur haben die Einkommen 2017 deutlich angezogen.

Demnach wird in den neuen Ländern sogar ein Plus von 3,23 Prozent erwartet.Für einen "Standardrentner", der 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und entsprechend Beiträge geleistet hat, würde die Erhöhung etwa 43 Euro mehr pro Monat bedeuten.

Die gesetzlichen Renten in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um gut drei Prozent steigen.

Endgültig festgelegt wird die Rentenerhöhung für 2018 im kommenden Frühjahr, wenn die genauen Daten zur Lohnentwicklung in diesem Jahr vorliegen. Klar ist: "Eine gute Entwicklung bei den Löhnen und Gehältern und eine gute Beschäftigungslage wirken sich positiv auf die Rentenanpassung aus".

In der Rentenversicherung könnte der Beitragssatz bereits Anfang 2018 um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent sinken, wie Reuters schon im Oktober berichtet hatte. Dabei spielte die Rentenangleichung eine wichtige Rolle.

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