Italien steht vor dem Rückspiel am Abgrund

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Trainer Gian Piero Ventura weiß, dass es am Montagabend um alles geht: "Jetzt müssen wir einfach gewinnen, wir müssen das Ergebnis umdrehen". Gleichzeitig versuchte er die Niederlage zu rechtfertigen, Italien sei vom Schiedsrichter unfair behandelt worden, deutete er an.

Doch die Schweden um den starken Mittelfeldspieler Emil Forsberg von RB Leipzig waren überlegen, was nicht nur das Siegtor von Jakob Johansson in der 61. Minute zeigte. Auch sonst regnete es viel Kritik. "Wir brauchen in Mailand ein Wunder", schrieb die Zeitung "La Repubblica" am Sonntag. Italien hat wie Deutschland vier Mal den WM-Titel geholt.

Am Freitag hatte die Squadra Azzura beim Hinspiel in den Playoffs gegen Schweden eine glanzlose Partie hingelegt und 0:1 verloren.

Gegen Israel und Albanien schafften die Italiener gerade mal ein 1:0 und gegen Mazedonien reichte es nur zum 1:1.

Das Team ist nicht nur moralisch angeschlagen.

Ventura muss zudem auf Spielemacher Marco Verratti verzichten, der eine Gelbsperre verbüßt.

Topverteidiger Leonardo Bonucci sprach von "dem Spiel unseres Lebens". Der Verteidiger brach sich gegen Schweden bei einem Ellbogenschlag von Ola Toivonen schon in der ersten Spielminute die Nase, machte aber weiter. Das soll unbedingt vermieden werden, der Routinier will mit dann 40 Jahren im kommenden Sommer seine sechste WM absolvieren. "Wir brauchen für die Aufholjagd erhobene Köpfe".

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