Mann soll sich in Berlin an Pony sexuell vergangen haben

Einstellen Kommentar Drucken

Der Täter wurde dabei ausgerechnet von einer Babysitterin entdeckt, die mit ihrem jungen Schützling im Park unterwegs waren.

Berlin. Ein Mann wird beschuldigt, sich sexuell an einem Pony auf dem Kinderbauernhof des Görlitzer Parks in Berlin vergangen zu haben. Da die aufmerksame Frau ein Foto von dem Vorfall gemacht hatte, konnten ihn ein sogenannter Parkläufer identifizieren und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Vorfall ereignete sich am Freitag vergangener Woche gegen 15 Uhr. Die Arbeitgeberin der Babysitterin erklärte, ihr Kindermädchen habe gleich nach dem Vorfall mit den Sicherheitskräften im Park gesprochen, die daraufhin die Polizei verständigten.

Als der Tierschänder offenbar bemerkte, dass er beobachtet wurde, soll er zunächst die Flucht ergriffen haben und im Park verschwunden sein.

Eine Mitarbeiterin des Kinderbauernhofs: "Er bekam bei uns Haus- und Hofverbot".

Der Mann erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses durch sexuelle Handlungen". "So etwas ist bei uns noch nicht vorgekommen", sagte ein Mitarbeiter der Zeitung. Falls er wiederkommt, melden wir das. Bei dem Tierquäler soll es sich um 23-jährigen gebürtigen Syrer handeln. Auf "Erregung öffentlichen Ärgernisses" steht in Deutschland laut Paragraf 183a des Strafgesetzbuches Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

Comments