Der geteilte Mantel

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Der Legende nach teilte er als römischer Soldat seinen Mantel mit einem frierenden Bettler.

Sehr intensiv haben sich die Kinder in der vergangenen Zeit mit dem anstehenden Martinsfest beschäftigt: mit der Geschichte des Heiligen, der Mitleid mit dem Bettler zeigte, aber auch mit den vielen Traditionen rundherum. Sankt Martin ist also ein Heiliger und am 11. November erinnern sich die Menschen an ihn.

"Laterne, Laterne, .": Jedes Jahr um den 11. November herum ziehen Scharen von Kindern mit bunten Laternen durch die dunklen Straßen und trällern dabei Martins- und Laternenlieder. Hinter dem mit rotem Mantel und Helm ausgerüsteten St.Martin auf dem Pferd marschierten die Schülerinnen und Schüler mit ihren selber gefertigten Lampionen oder den geschnitzten Räbeliechtli auf die Umzugsroute.

Martinsfeuer: In einigen Gegenden versammeln sich die Menschen nach dem gemeinsamen Laternenumzug um ein Martinsfeuer. Ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels.

Von einer edlen und schönen Tat sprach Marienschwester und Erzieherin Tonia-Maria Hanggartner, die das Martinspiel und den Laternenumzug in Heroldstatt federführend organisiert hatte.

Kirchengemeinde St. LaurentiusIn Gern ziehen die Kinder ab 17 Uhr mit ihren Eltern nach der Martinsandacht mit ihren Laternen zum Martinsfeuer.

Genauso wie die Laternen gehören auch Lieder zum Martinstag dazu.

Sankt Martin - Kinderlied zum MitsingenSankt Martin: Warum gibt es eine Martinsgans? Doch der bescheidene Martin hielt sich des Amtes nicht für würdig und versteckte sich - einer Überlieferung zufolge - in einem Gänsestall. Er erachtete sich schlicht als nicht würdig. Doch woher kommt dieser Brauch? Jedoch schnatterten die Gänse dermaßen laut, dass er entdeckt und anschließend zum Bischof geweiht wurde. Bei den für die den offerierten Wienerli und warmem Punsch liessen es sich die Teilnehmenden gut gehen. "Die Gänse haben sich angeboten, um üppig und fettig zu schmausen". So war der 11. November der Tag, an dem die Bauern ihre Pacht bei ihren Lehensherren begleichen mussten. Mit dem Martinstag war stets der Abschluss der Feldarbeiten verbunden. Zur Martinsgans gab's auch den noch jungen Martiniwein. Aber was steckt eigentlich hinter dem Martinstag?

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