Österreicherin in Türkei unter IS-Verdacht

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So wurde erst kürzlich eine IS-Zelle in Istanbul ausgehoben, die einen mehrstufigen Anschlag auf ein Einkaufszentrum geplant haben soll. Österreichs Botschaft stünde deshalb mit den türkischen Behörden in Kontakt. Davor hatte die Polizei in der Tiefgarage des Kaufhauses im Istanbuler Stadtteil Arnavutköy ein Auto mit Dutzenden selbst gebastelten Bomben entdeckt. Diese hätten per Fernzündung gesteuert werden können. Unter den insgesamt 109 Festgenommenen seien 93 Ausländer, meldet Anadolu nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa.

In der Türkei sind mindestens einhundert Personen mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrormiliz IS festgenommen worden.

Die Festnahmen erfolgten einen Tag nach einer Großrazzia in der Hauptstadt Ankara. Die Islamisten werden für mehrere Anschläge im Land verantwortlich gemacht, darunter jenen auf die Diskothek "Club Reina" in Istanbul am vergangenen Neujahrstag, bei dem ein (mittlerweile verhafteter) Terrorist 39 Menschen erschossen hatte. Der mutmaßliche Täter wurde später gefasst und soll am 11. Dezember vor Gericht kommen.

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