Humvee-Hersteller verklagt Anbieter von "Call of Duty"

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Heiß her geht es derzeit nicht nur in den virtuellen Kampfgebieten von "Call of Duty - WW2". Das Unternehmen hat jetzt den Verleger der "Call of Duty"-Reihe verklagt, weil dieser die markanten Wagen ohne Erlaubnis in ihre Software eingebaut haben soll". Die US-Armee setzt die Humvees seit Mitte der 1980er-Jahre ein, das Fahrzeug hat auch eine bekannte zivile Ausführung, den Hummer.

Der Humvee-Mutterkonzern AM General fordert Unterlassung, Schadensersatz und Bußgelder. In einer vor kurzem in New York eingereichten Klage behauptet der Hersteller, dass der Publisher die "Gunst und das gute Ansehen" der Marken Humvee und HMMWV ausgenutzt. Das über 50 Seiten lange Dokument hat man mit zahlreichen Screenshots aus dem Spiel illustriert. Zudem greift AM General die Verletzung seiner Rechte bei an "Call of Duty" angelegten Spielwaren und Fanartikeln an. Der Publisher wollte sich dazu nicht äußern, eine Sprecherin von Activision Blizzard sagte gestern, dass man laufende Klagen grundsätzlich nicht kommentiert.

Call of Duty hat gerade eine erfolgreiche Rückkehr zum ursprünglichen Szenario des Zweiten Weltkriegs absolviert, die Vergangenheit der erfolgreichsten Shooter-Marke unserer Zeit holt Publisher Activision Blizzard aber nun an einer anderen Stelle ein. Von den "Call of Duty"-Games hat das Unternehmen allein bis 2016 rund 250 Millionen Exemplare verkauft, die einen Umsatz von 15 Milliarden US-Dollar einbrachten". Die Kalifornier teilten am Mittwoch allerdings mit, dass die jüngste Ausgabe des populären Videospiels, "Call of Duty: WWII", bereits in den ersten drei Tagen nach Veröffentlichung mehr als eine halbe Milliarde Dollar eingespielt habe.

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