EU-Staaten entscheiden über weitere Zulassung

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Ob abgestimmt oder verschoben wird, ist offen. Es steht im Verdacht Krebs zu erregen.

Angesichts der noch immer geteilten Meinung der Mitgliedstaaten über Glyphosat, wird die Europäische Kommission am Donnerstag einen neuen Vorschlag vorlegen, um die Lizenz für dieses umstrittene Herbizid anstelle von zehn Jahren "nur" um fünf Jahre zu verlängern. Ob abgestimmt wird oder ein Votum erneut verschoben wird, war zunächst offen. Die bisherige Zulassung in Europa läuft am 15. Dezember aus. Ursprünglich hatte die EU-Kommission eine Verlängerung um zehn Jahre vorgeschlagen, rückte davon nach heftigem Widerstand aber Ende Oktober ab. Die Uhr tickt also und die europäische Exekutive ringt um die Mehrheit, um eine Entscheidung zu treffen, ob Glyphosat in der EU weiterhin verwendet werden soll oder nicht.

Wird in der geplanten Abstimmung keine Mehrheit erreicht, wird ein Berufungsausschuss eingesetzt.

Österreichischs Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) geht nicht von einer Zulassungsverlängerung aus.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist für Glyphosat, will aber Rücksicht auf die laufenden Sondierungen für eine Jamaika-Koalition nehmen - die Grünen sind gegen eine weitere Verwendung.

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