Nur ein Unfall an Berliner Bahnübergängen im vorigen Jahr

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Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Übersicht der Deutschen Bahn hervor.

Bei 90 Prozent der Kollisionen seien Leichtsinn, Unkenntnis oder Unaufmerksamkeit von Autofahrern oder Fußgängern im Spiel gewesen, teilten Vertreter der Deutschen Bahn, des ADAC und der Bundespolizei mit. Die Schranke senkte sich zwischen Führerhaus und Anhänger, so dass der Lastwagen nicht mehr von den Gleisen fahren konnte. Die meisten Unfälle an Bahnübergängen verzeichnete Bayern mit 35. In Brandenburg gab es im vergangenen Jahr 882 Bahnübergänge, an denen sich 10 Zusammenstöße ereigneten. Knapp die Hälfte davon ist technisch gesichert: Schranken, Lichtzeichen und Blinklichter warnen vor nahenden Zügen. An 39 Prozent der Übergänge, die an mit geringem Tempo befahrenen Nebenstrecken liegen, gibt es nur ein Andreaskreuz.

Mit einer Neuauflage der gemeinsamen Informationskampagne "Sicher drüber" sollen daher vor allem Jugendliche mit einem emotionalen Informationsvideo und einer Postkartenaktion erreicht und über das richtige Verhalten an Bahnübergängen aufgeklärt werden, hieß es.

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