Flixbus erwägt Eintritt in US-Markt

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Der europäische Fernbusanbieter Flixbus will in die USA expandieren.

Der amerikanische Mobilitätsmarkt wandele sich, teilte Flixbus-Geschäftsführer André Schwämmlein mit. Das Unternehmen betreibt selbst keine Busse, sondern vergibt Aufträge an mittelständische Busfirmen. Dort ändere sich gerade der Markt, öffentliche Verkehrsmittel würden an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen wolle schon bald amerikanische Fahrgäste begrüßen. Dabei arbeitet Flixbus mit lokalen Busunternehmen zusammen.

In Europa - hier vor dem Brandenburger Tor - gehören die Fahrzeuge von Flixbus längst zum gewohnten Straßenbild. Nach demselben Prinzip soll auch in den Vereinigten Staaten ein Fernbus-Streckennetz entstehen. Zu den bisherigen Standorten in München, Berlin, Paris, Mailand, Zagreb, Amsterdam, Stockholm, Aarhus, Prag und Budapest zählt Flixbus damit nun auch Los Angeles. Ein kleines Team soll bereits vor Ort sein und den Aufbau des amerikanischen Firmenhauptsitzes verantworten.

Flixbus kündigte außerdem 140 zusätzliche Halte im deutschsprachigen Raum für das nächste Jahr an. Sie befinden sich vor allem in ländlichen Regionen. Seit 2013 hat das Unternehmen das laut eigenen Angaben größte Fernbusnetz Europas aufgebaut, mit täglich 200.000 Verbindungen in 26 Ländern.

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