Jeden Tag sterben 15.000 Kleinkinder

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Im vergangenen Jahr sind weltweit jeden Tag 15.000 Kinder unter fünf Jahren gestorben.

2,6 Millionen Babys wurden 2016 außerdem tot geboren. Das berichtet das UN-Kinderhilfswerks Unicef.

Insgesamt starben laut dem Report im vergangenen Jahr 5,6 Millionen Jungen und Mädchen. Das sind täglich 7.000 tote Babys. Schätzungen zufolge überlebte in der afrikanischen Region südlich der Sahara jedes 36. Kind seinen ersten Lebensmonat nicht. Ihr Anteil stieg im selben Zeitraum von 41 Prozent auf 46 Prozent. Zum Vergleich: In Industrienationen mit hohem Einkommen war es eins von 333 Kindern.

Folgende fünf Länder sind die traurigen Spitzenreiter bei toten Neugeborenen: Indien (24 Prozent), Pakistan (zehn Prozent), Nigeria (neun Prozent), Kongo (vier Prozent) und Äthiopien (drei Prozent).

Im Jahr 2016 starben laut diesen Zahlen also 5,6 Millionen Kleinkinder. "Es ist skrupellos, dass Schwangerschaft und Geburt 2017 noch lebensbedrohliche Umstände für Frauen sein können", sagte Tim Evans von der Weltbank. Wissen und Technologien seien vorhanden; sie müssten nur dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt würden.

Die meisten Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren gehen den Angaben zufolge auf Lungenentzündungen (16 Prozent) und Durchfallerkrankungen (8 Prozent) zurück. Bei den Neugeborenen sterben ein Drittel, weil sie zu früh auf die Welt kommen oder durch Komplikationen bei der Geburt. Sie setzt sich aus Unicef, Weltgesundheitsorganisation, Weltbank und der UN Population Division zusammen.

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