Cupverteidiger Kiel scheitert im Achtelfinale des DHB-Pokals

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Hannover. Pokal-Sensation in der Tui-Arena: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf bezwangen am Mittwochabend den Titelverteidiger THW Kiel im Achtelfinale mit 24:22 und stehen damit im Viertelfinale. Der Vizemeister musste sich dem Bundesligazweiten Füchse Berlin mit 26:29 (14:14) geschlagen geben. "Nach dem katastrophalen Start haben wir noch ganz gut gespielt, doch am Ende sind wir eingebrochen und ausgeschieden". Erfolgreichster Werfer der Partie war TSV-Linksaußen Casper Ulrich Mortensen mit zehn Treffern. Für Kiel trafen Rune Dahmke und Niclas Ekberg jeweils fünfmal. Der Däne sagt aber auch: "Wir wissen, dass es schwierig ist, zweimal hintereinander gegen Kiel zu gewinnen".

Die Recken hatten vor 5607 Fans einen Blitzstart hingelegt und führten schnell mit 8:0, nachdem die Kieler die Anfangsphase völlig verschlafen hatten. THW-Trainer Alfred Gislason reagierte auf den Fehlstart und wechselte fast komplett durch.

Danach kämpften sich die Gäste, die in der Abwehr nun offensiver und energischer agierten, langsam heran und gingen in der 41. Minute erstmals in Führung (15:14). In der dramatischen Schlussphase hatten jedoch die Gastgeber die besseren Nerven und bejubelten den Einzug ins Viertelfinale. Sicherste Schützen waren Lasse Svan (Flensburg) und Petar Nenadic (Füchse). Der SC DHfK Leipzig düpierte die MT Melsungen mit 27:22, der TVB Stuttgart setzte sich beim TBV Lemgo mit 29:27 nach Verlängerung durch, und der SC Magdeburg kam bei der HG Saarlouis zu einem ungefährdeten 37:28-Sieg. Die Auslosung findet am 5. November statt.

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