Tote bei Bränden in Kalifornien

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Mindestens 23 Menschen tot, fast 300 vermisst - die Waldbrände in Kalifornien zählen schon jetzt zu den schlimmsten in der Geschichte des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats. Auch die Zahl der Todesopfer drohe weiter zu steigen. 3500 Häuser sind abgerannt. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown sprach von einem der größten und gefährlichsten Feuer.

8000 Feuerwehrleute kämpften in der Region nördlich der Metropole San Francisco gegen zahlreiche große Buschbrände. In ganz Kalifornien gibt es mehr als 20 Großfeuer. Elf Todesfälle wurden aus dem besonders stark von den Bränden betroffenen Weinbaugebiet Sonoma gemeldet, sechs Menschen starben im Bezirk Mendocino. Viele Gebiete sind ohne Strom und Telefonnetz, was das Auffinden von Angehörigen schwierig macht. Einer der verheerenden Brände im Bezirk Sonoma County - das sogenannte Tubbs-Feuer - sei zu zehn Prozent eingedämmt, teilten die Behörden mit. Unter den Opfern ist auch eine 27-jährige Frau, die im Rollstuhl saß, wie der San Francisco Chronicle berichtete. Oft mussten die Bewohner mitten in der Nacht ihre Häuser verlassen.

Die Brände hatten sich bei starken Winden rasch ausgebreitet. "Wir haben immer noch die Auswirkungen von fünf Jahren Dürre", führte Pimlott aus. Die Flammen würden sich schnell durch die trockene Vegetation fressen. Die Lage sei weiterhin extrem gefährlich. Im knapp 90 Kilometer entfernten San Francisco wurden am Mittwoch wegen schlechter Sicht Dutzende Flüge gestrichen. Möglicherweise seien einige Brände in dem Windsturm am Wochenende durch umgestürzte Stromleitungen ausgelöst worden, hieß es.

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